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ZEIT online 29.02.2008 - 17:04 Uhr
"Rauchende Party "
Jedes Jahr im März ist Valencia im Ausnahmezustand – zwischen Pappmachéfiguren wird rund um die Uhr gefeiert und getanzt. Bis ein Feuer dem Ganzen ein Ende macht.
Von Adam Holesch
Ein Mädchen hält sich mit beiden Händen am Ellbogen einer jungen Frau fest - beide weinen königliche Tränen. Sie strahlen Würde aus, wirken wie einem Gemälde von Diego Velázquez, dem barocken Maler am Hof des spanischen Königs Philipp IV., entsprungen. Marta und Inmaculada, die große und die kleine Festkönigin, verfolgen vom Balkon des Rathauses die Cremá, das Festival der Flammen, das den Schlussakkord des Stadtfestes Las Fallas in Valencia bildet.
Marta und Inmaculada wurden aus einer Vielzahl von Kandidatinnen von den am Fest beteiligten Valencianern, den Falleros, zu den Königinnen der Fallas auserkoren. Die beiden Auserwählten haben einen zweimonatigen Terminmarathon hinter sich. „Fallera mayor zu sein, ist ein Vollzeitjob“, sagt Marta, „seit ein paar Wochen dreht sich alles um das Fest.“ Auch Inmaculada konnte wegen zahlreicher repräsentativen Aufgaben drei Monate lang nicht zur Schule gehen. Nicht nur, dass der Bürgermeister die beiden Siegerinnen stolz in der ganzen Stadt vorführte. Sie mussten auch zahlreiche Foto- und Pressetermine absolvieren. Schon das Anziehen des imposanten Kleides dauert jedes Mal rund zwei Stunden. Marta hat zehn der traditionellen Valencianer Trachten zu Hause. In Kombination mit der silbernen Halskette und den mit Perlen und Korallen verzierten Silberohrringen ist die schöne Festkönigin auch eine Huldigung an die ruhmreiche Vergangenheit der Hafenstadt, die einst zu den reichsten Städten Europas gehörte.
In Valencia bleibt alljährlich zwischen dem 15. und 20. März die Zeit stehen. Dann dreht sich fast alles nur noch um die Fallas. Die bis zu 20 Meter hohen karikaturistischen Pappmascheefiguren sind das Wahrzeichen des Festes, auf sie geht auch der Name des Festes zurück. Die thematischen Kunstwerke erinnern an Ausschnitte aus einem dreidimensionalen Comicbild. Sie werden von den Fallas-Künstlern – einer Valencianer Zunft – aus Pappkarton, Gips und Wachs hergestellt. Damit sich das ganze Werk dem Betrachter erschließt, muss die Falla einmal umkreist und von oben nach unten begutachtet werden.
Das Stadtfest wird von zahlreichen Corridas, Musik-Konzerten und Gourmet-Festivals begleitet. Jede Nacht um Mitternacht erleuchten Feuerwerke den Himmel über Valencia. An ein normales Leben ist in diesen Tagen in der Hafenstadt nicht zu denken – Valencia ist fest in der Hand der mehr als 150.000 Falleros, die, in Vereinen organisiert, ihre Fallera mayor wählen und Künstler mit dem Bau einer Falla beauftragen. Mehr als 370 Fallas und noch mal die gleiche Anzahl an Ninots (Puppen) sowie Fallas infantiles (Kinderfiguren) werden in der ganzen Stadt aufgestellt. Immer widmen sich die Fallas einem bestimmten Thema, das sie aufs Korn nehmen, Politikerfiguren, Popstars, Märchenfiguren oder Literaturhelden stellen Korruption oder Nikotinsucht dar.
Alle Werke werden von einer Jury bewertet. Der Preis für die beste Falla ist heiß begehrt, immerhin bekommt der Gewinner 600.000 Euro und obendrein eine Menge Ansehen. Nicht immer kommen die Favoriten aufs Treppchen: Salvador Dalís Entwürfe sind einst gescheitert.
Die Stadtbewohner und angereisten Touristen feiern rund um die Uhr. Vivir sin dormir, Leben ohne zu schlafen, wird als Parole ausgegeben. Bereits in den Morgenstunden ziehen Blaskapellen durch die Viertel. Hinter ihnen laufen Dutzende Kinder und holen mit Knallern die gerade erst eingeschlafenen Menschen auf die Straßen zurück. Spätestens dann merken die Zugereisten, dass die Fallas auch im Zeichen der Pyrotechnik stehen. Die in Knallkörper vernarrten Stadtbewohner haben sogar ein neues Wort für ihre eigene Symphonie aus rhythmischen Explosionen und Donnerschlägen kreiert: la mascletá.
Die an Dezibelzahl unübertroffene, große Mascletá wird dann täglich um 14 Uhr vor dem Rathaus gezündet. Die Lärmorgien werden jeden Tag nach einer anderen Knalldramaturgie abgefeuert. Die Kraft der Explosionen lässt die Erde beben und die Häuserwände vibrieren. Nach dem letzten Knall brechen die Zuschauer in wilden Jubel aus. Die meisten klatschen begeistert, nicht wenigen stehen Tränen in den Augen. Unter der Wolke weißen Rauchs breitet sich der Geruch von verbranntem Schwarzpulver aus. Das Echo der kleineren Mascletás aus anderen Stadtvierteln begleitet das Fest bis in die Abendstunden.
In den Tagen der Fallas berauschen sich die Valencianer jedoch nicht nur an der Satire und den neuesten Explosionstechniken. Im Rahmen des religiösen Höhepunkts der Fallas, der Ofrendá, wandelt sich die zentrale Plaza de la Virgen vor der Basilika in ein riesiges Blumenmeer. Zwei Tage lang überreichen die Stadtbewohner ihrer Schutzpatronin Virgen de los Desamparados (der Mutter Gottes der Schutzlosen) eine Blumengabe. Dabei ziehen die Valencianer in einer scheinbar endlosen Prozession vor die Holzkonstruktion ihrer Schutzpatronin. Knapp 50 Tonnen Nelken, aus allen Teilen der iberischen Halbinsel an die Ostküste importiert, werden dann an lokale Künstler überreicht. Diese flechten aus den hauptsächlich roten und weißen Blüten ein mehr als zehn Meter langes Kleid.
Der unvergessliche Höhepunkt der Fallas ist unbestritten ihr Ausklang: die imposante Cremá. Die Fallas, die kleineren Ninots und auch die Fallas infantiles gehen in der Nacht zum 20. März in einem Flammenmeer in Rauch auf. Die Cremá ist auch der eigentliche Ursprung des Stadtfestes. Im 18. Jahrhundert verbrannten die Valencianer Zimmermänner am Ende des Winters vor ihren Häusern Unrat, darunter die nicht mehr benötigten Holzlaternen, die ihnen in der dunklen Jahreszeit den Weg wiesen. Später wurden über den kleinen Scheiterhaufen auch Strohfiguren aufgehängt, die ein öffentliches Ärgernis anprangerten. Die Verbrennungsaktion wurde letztlich auf den 19. März datiert, den Festtag zu Ehren des Schutzpatrons der Zimmermänner, des Heiligen Joseph. Und: Im Hintergrund der Cremá spukt der heidnische Aspekt der Dämonenvertreibung, Feuer und Rauch sollen böse Geister verscheuchen.
Der Höhepunkt des Festes verlangt eine perfekte Koordination der Feuerwehrleute. Fast alle Fallas gehen gleichzeitig in Flammen auf, der Wind greift oft als unberechenbarer Spieler in die Verbrennungsdramaturgie ein. Mehr als 300 Feuerwehrkräfte versuchen, die Hitzeentwicklung unter Kontrolle zu halten, indem sie die nahe liegenden Häuserwände mit Wasser abspritzen. Wenn dann grünes Licht gegeben wird, fressen die Flammen Fallas im Wert von mehreren Millionen Euro auf. Danach trägt der Wind bis in die Morgenstunden tonnenweise Asche durch die Straßen von Valencia.
Nachdem die Tränen der Falleras getrocknet sind und nur die schönste Figur, die Ninot indultat, begnadigt und ins Museum gerettet wurde, versinkt die Stadt in Stille. Die Valencianer haben den Winter zum Teufel gejagt – der Frühling kann kommen.
INFORMATION
Las Fallas: 15. - 20. März 2008
Internetauftritt: www.fallas.com oder www.fallasfromvalencia.com
Das Festival findet jedes Jahr zwischen dem 15. und 20. März statt.
Touristen-Auskunft:
Spanisches Fremdenverkehrsamt, Tel.: 069/72-50-38, www.tourspain.es
Anreise:
Der Flughafen (Valencia Airport) liegt 8 km westlich von Valencia. Ins Stadtzentrum kommt man per Metro, Bus oder Taxi. Flüge aus Deutschland können bei folgenden Fluggesellschaften gebucht werden: Air Berlin, Hapag Lloyd Express, LTU, Ryanair, Spanair, Lufthansa.
Bei Anreise mit dem Zug, Information und Reservierung bei RENFE, Tel: +34/902-24-02-02, www.renfe.es. Aus Madrid dauert die Fahrt 3,5 Stunden und kostet 41,80 Euro. Aus Barcelona dauert die Fahrt 3 Stunden – Kostenpunkt zwischen 31 und 38 Euro. Bei Anreise mit dem Auto kommen sie sowohl aus Barcelona oder Alicante am schnellsten über die Ostküste-Autobahn AP-7/E-15 nach Valencia. Aus Madrid führt die A-3 (2 bis 3 Stunden) in die Hafenstadt.
Unterkunft:
Hesperia Parque Central (vier Sterne) Plaza Manuel Sanchis Guarner s/n, Tel.: +34/963-03-91-00, Fax: (+34) 963 039 130, www.hesperia.es/hoteles/Hesperia-Parque-Central. Modernes Hotel im Stadtzentrum, Zimmer ab 70 Euro.
Hotel Aqua 3, (drei Sterne) C/ Luis García Berlanga, 19-21, Tel.: +34/963-18-71-00, Fax: +34/963-18-71-67, www.hotelaqua3.com. Das Hotel liegt gegenüber der Stadt der Künste und der Wissenschaften, zwei Kilometer vom Zentrum entfernt, stylisch-modern, Doppelzimmer zwischen 130 – 310 Euro. (Preis für 5 Nächte: € 690)
Hotel Medium Valencia, (drei Sterne) C/ General Urrutia, 48, Tel.: +34/963-34-78-00, Fax: +34/963-34-78 -01, www.h-valencia.com. Nicht weit vom Zentrum entfernt, Doppelzimmer zwischen 190 und 250 Euro.
Restaurants:
Die Valencianer rühmen sich, die Paella erfunden zu haben. Früher war es die Mahlzeit der armen Stadtbewohner, inzwischen wurde das Reisgericht zu einem weltweiten Exportschlager. Um eine unvergessliche Paella zu kosten, lohnt sich ein kleiner Spaziergang zur Playa de la Malvarrosa, wo zahlreiche Restaurants ansässig sind. Unter anderem La Pepica, Paseo de Neptuno 6, Tel.: +34/963-71-03-66, Fax: + 34/96-371-42-00, seit dem 19. Jahrhundert von der Familie Balaguer geleitet, die zwölf verschiedene Paellas anbieten. Während der Fallas bleibt das Restaurant am Freitag und Samstag abends geschlossen. Eine gute Einführung in die Küche der Hafenstadt gibt es auch im Restaurant El Rall, Tundidores, 2, Tel.: + 34/963-92-20-90, zentral in der Altstadt gelegen.
Freizeit:
Wenn Sie vom Treiben der Fallas in der Altstadt müde werden, können Sie sich die „Stadt der Künste und der Wissenschaften“ (Ciudad de las Ciencias) anschauen. Information: Tel.: +34/902-10-00-31, www.cac.es. Neben der futuristischen Architektur beinhaltet das Gebäudekomplex auch das größte Aquarium Europas, das L'Oceanogràfic.
ZEIT online 15.5.2007 - 12:02 Uhr
"Zwölf Tonnen Langsamkeit" - Schneckenfest in Katalonien
Von Adam Holesch
Beim Schneckenfest im katalanischen Lleida kommen Feierwillige und Gourmets gleichermaßen auf ihre Kosten
Ein Geschwindigkeitsrausch fühlt sich anders an. Angepriesen wird der spanische AVE als ein Hochgeschwindigkeitszug, doch dieser, der von Barcelona aus nach Madrid fährt, dümpelt bislang noch gemütlich vor sich hin. Es ist vor allem die Bürokratie, die bremst: Solange die Stadtväter Barcelonas nicht über die endgültige Endstation des Zuges entscheiden, wird der AVE in Katalonien weiterhin nicht mit seiner Leistung protzen können.
Nachdem der Zug hinter der Gaudi-Stadt ins Innere Kataloniens abgebogen ist, scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Immer mehr verschlafene Dörfer ziehen am Fenster vorbei, einige der braunen Steinhäuser sind zerfallen. Dann tauchen die ersten Häuser Lleidas auf. Mehr als 120.000 Einwohner zählt das Städtchen.
Auf dem Bahnsteig geht es lebhaft zu. Bekleidet mit farbenfrohen Kombinationen aus bunten Tüchern, T-Shirts und Hosen machen sich die Menschen auf den Weg zum Park Camps Elisis. Auf den Straßen Lleidas steigert sich das Durcheinander zu einem wirren Farbenfest. Die APLEC del Caragol - das Schneckenfestival von Lleida - ist in vollem Gange.
Oriol, ein groß gewachsener Katalane trägt ein violettes T-Shirt, um den Hals ein rotes Tuch gebunden. Es sind die Zeichen seiner Festgruppe - seiner peña. In den 100 Lleidaner Festgruppen sind mehr 12.000 peñistas organisiert. Sie sind Veranstalter, sozialer Treffpunkt und das Herz und die Seele der Veranstaltung.
Ein mehrstöckiger Menschenturm dominiert die Szenerie im Park. Auf der neunten Etage des Castells steht ein fünfjähriger Tarragonese, der seine Hand nach oben streckt und die atemberaubende Figur komplettiert. Die Menge applaudiert verzückt, das Kind kann sich vor Stolz und Freude kaum halten. Langsam wird der kleine Körper mit der roten Mütze auf dem Kopf nach unten gereicht, in weniger als einer Minute löst sich die elegante Turmkonstruktion auf. Die Zuschauer klatschen immer noch. Die Gäste aus Tarragona sind eine der Hauptattraktionen des Festivals.
Nicht weit entfernt von den katalanischen Artisten finden sich die eigentlichen Protagonisten den Festes: riesige Bratpfannen voller Weinbergschnecken. Die vier Quadratkilometer des Parks werden an diesem Maiwochenende zu einer gigantischen Open-Air-Küche, zwölf Tonnen Schnecken werden während des Festivals verspeist. Um diese imposante Menge an Weichtieren hier anbieten zu können, werden sie aus allen Winkeln der iberischen Halbinsel, aus Nordafrika und Südamerika importiert.
Knusprig knacken die Schneckenhüllen auf dem Rost. Ein pilzähnlicher Geruch, gemischt mit Knoblauch- und Olivenölnoten, steigt in die Baumkronen. Pro Teller werden ungefähr 50 Schnecken serviert. Mit einer zweizinkigen Gabel wird das Fleisch aus dem Gehäuse geangelt. Der vordere Teil gilt als der beste. Anschließend wird die Schnecke in die bereitstehende Allioli-Sauce getaucht und verspeist. Dem Geschmack nach könnte es sich auch um einen Waldpilz handeln.
Das Schneckenfestival von Lleida verdankt seine Entstehung einem Zufall. 1980 hatten sich, als alternative Veranstaltung zu dem für ganz Spanien typischen Stadtfest, der Festa Major, einige hundert Menschen abseits des Festes an den Ufern des Segre-Flusses zusammengefunden. Sie saßen auf Obstkisten, und es wurde auch die eine oder andere Schnecke verzehrt. In den folgenden Jahren wurden es mehr und mehr Besucher, und schon Mitte der achtziger Jahre entwickelte sich das Fest zu einem Wahrzeichen der Stadt. Dennoch ist die Atmosphäre familiär geblieben - die meisten ausländischen Touristen bleiben in Barcelona.
Wer mehr von Katalonien kennenlernen möchte, ist in Lleida goldrichtig - und mit seinem Spanisch schnell am Ende. Auf den Straßen wird fast ausschließlich katalanisch gesprochen, nur ab und zu ist der andalusische Akzent der in den siebziger Jahren zugezogenen Südspanier zu hören.
Tief in den bäuerlichen Wurzeln der Umgebung verankert, verzaubert das Fest Fremde mit seinem natürlichen, katalanischen Charme. Lleida ist terra ferma geblieben - das Angehaltene Land.
Auf dem Burghügel oberhalb der Stadt thront das ehemals maurische Castell La Suda, das 1149 von den Spaniern erobert wurde. Unweit der wuchtigen Mauern, die seit dem Mittelalter neben der Festung auch die angrenzende Kathedrale Seu Vella schützen, versammeln sich inzwischen jährlich mehr als 250.000 Besucher, um sich an den neuesten kulinarischen Kreationen der Lleidaner Köche zu erfreuen. Die Küche der Provinz Lleida bildet die Grundlagen für das, was an der Küste von Spitzenköchen zum Trend gemacht wird.
Im Park schaut Oriols Sohn mit forderndem Blick seiner Schnecke auf die Fühler. Vorsichtig nimmt er sie an ihrem braun gestreiften Gehäuse hoch und legt sie auf die Startlinie. Gleich soll sie loskriechen. Eine Schnecke kann zwischen 30 und 40 Meter pro Tag zurücklegen, für den heutigen Tag ist ein Sprintrennen auf einer Kurzstrecke von 50 Zentimetern angekündigt. Doch oft bleibt das Rennen ohne Sieger. Während der carretera de caragols, dem Schneckenrennen, entdecken auch die Festival-Besucher das Wunder der Langsamkeit.
INFORMATION
18 - 20. Mai 2007
www.aplec.org
Kontakt zu den Veranstaltern:
Tel: +34/973281473
aplec@aplec.org
Das Festival findet jedes Jahr Ende Mai statt.
Anreise:
Nach Lleida kommen Sie am schnellsten von den Flughäfen in Barcelona, Girona oder Reus/Tarragona. Von allen Flughäfen gibt es eine Busverbindung nach Lleida. Aus Barcelona z.B. mit der Buslinie Alsina Graells, Tel: +34/973264942, www.alsinagraells.com oder mit Autocares Julia (dreimal täglich). Bei Anreise mit dem Zug, Information und Reservierung bei RENFE, Tel: +34/902240202, www.renfe.es. Mit dem Auto aus Barcelona über die A2 (156 km) oder aus Tarragona über die AP7 (100km).
Unterkunft:
Hotel Zenit Lleida (c/ General Brito, 21 Lleida, +34973229191, lleida@zenithoteles.com), sehr zentral gelegen, fünf Minuten vom Bahnhof entfernt, modern und gastfreundlich.
Hotel Real (Avda. Blondel 22, +34973239405),
liegt zwischen Zentrum und Bahnhof. Nettes Ambiente, nah der Altstadt.
Hotel Principal (Plaza Paeria, 8 Lleida, +34973230800, info@hotelprincipal.net) liegt im historischen Zentrum, wenige Minuten vom Bahnhof entfernt.
Albergue de Juventud Sant Anastasi, (Rmbla Aragó, 11 Lleida +34973266099), die preisgünstige Alternative 20 Minuten von der Altstadt entfernt.
Ausflüge / Ausflugstipps:
Nicht verpassen sollten Sie die kulturellen Routen rund um Lleida, zum Beispiel die Tour der Zisterzienserorden im Südosten der Provinz. Santes Creus, Poblet und Vallbona les Monges liegen auf der Tourroute - die weltweit wichtigsten Monumente der Zisterzienserorden.
Auch die Tour der romanischen Kirchen im Norden von Lleida ist sehenswert. Die Kirchen, die zum Unesco-Weltkulturerbe gehören, finden sich in der Gegend um Vall de Boí (Alta Ribagorça).
Die Stadt Lleida bietet außerdem ausgiebige und zahlreiche Wein-, Oliven oder Kaviartouren an, außerdem diverse sportliche Aktivitäten vor allem in den Vorpyrenäen, zum Beispiel Kajakfahren, Paragliding oder Wandern.
Mehr Informationen bietet die Tourismuszentrale von Lleida, Turismo de Lleida, c/ Major, 31 bis., Tel: +34/902250050, www.lleidatur.com